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	<title>Kommentare zu: Künstlerwebsites - eine andere Geschichte?</title>
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	<description>...alles, was mir so unterkommt</description>
	<pubDate>Sat, 11 Feb 2012 18:34:02 +0000</pubDate>
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		<title>Von: Anne-Kathrin</title>
		<link>http://www.medamind.de/usability/2009/kunstlerwebsites-eine-andere-geschichte/#comment-697</link>
		<dc:creator>Anne-Kathrin</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Apr 2009 17:57:10 +0000</pubDate>
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		<description>Ja, ich seh das auch so und der Künstler fand den Artikel auch interessant und hat sich sehr gefreut, dass die Leute offenbar wissen, wie sie es zu nehmen haben.
Ich denke, er meinte es genau so... :-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ja, ich seh das auch so und der Künstler fand den Artikel auch interessant und hat sich sehr gefreut, dass die Leute offenbar wissen, wie sie es zu nehmen haben.<br />
Ich denke, er meinte es genau so&#8230; :-)</p>
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	<item>
		<title>Von: dirk</title>
		<link>http://www.medamind.de/usability/2009/kunstlerwebsites-eine-andere-geschichte/#comment-696</link>
		<dc:creator>dirk</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Apr 2009 17:41:38 +0000</pubDate>
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		<description>ich halte es ein bischen wie meine vorrednerin (oder mein vorredner ?)

wollen wir dem künstler einfach mal wohlwollend unterstellen, dass er wusste was er mit seiner website gemacht oder in auftrag gegeben hat.
vieleicht wollte er ja die usability mit absicht etwas "unorthodox" haben, damit sich der besucher der website den zutritt zu seiner kunst erst verdienen oder besser erarbeiten muss.
vieleicht will er ja nicht jeden von seiner kunst überzeugen oder begeistern, sondern er sagt ganz klar: "wer den zugang zu meiner kunst nicht von selbst findet, der mag einfach woanders schauen". analog zu seinem webauftritt...
gruß
dirk</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>ich halte es ein bischen wie meine vorrednerin (oder mein vorredner ?)</p>
<p>wollen wir dem künstler einfach mal wohlwollend unterstellen, dass er wusste was er mit seiner website gemacht oder in auftrag gegeben hat.<br />
vieleicht wollte er ja die usability mit absicht etwas &#8220;unorthodox&#8221; haben, damit sich der besucher der website den zutritt zu seiner kunst erst verdienen oder besser erarbeiten muss.<br />
vieleicht will er ja nicht jeden von seiner kunst überzeugen oder begeistern, sondern er sagt ganz klar: &#8220;wer den zugang zu meiner kunst nicht von selbst findet, der mag einfach woanders schauen&#8221;. analog zu seinem webauftritt&#8230;<br />
gruß<br />
dirk</p>
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		<title>Von: UschaSu</title>
		<link>http://www.medamind.de/usability/2009/kunstlerwebsites-eine-andere-geschichte/#comment-676</link>
		<dc:creator>UschaSu</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Apr 2009 18:17:50 +0000</pubDate>
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		<description>Das Wesen von Kunst ist es, an Grenzen zu gehen, Experimente zu machen, neue Blickwinkel anzunehmen. Das kann sich in unendlich vielen Formen äußern. Dass Kunst sich dem Betrachter als sperrig, als schwer zugänglich darstellt, gehört grundsätzlich dazu. Durchaus auch auf der Website des Künstlers, wenn es seine Kunst angemessen repräsentiert.

Natürlich kann eine bewusst nicht publikumsgefällige Haltung dem kommerziellen Erfolg entgegenstehen, dem künstlerischen Ziel u.U. aber umso mehr nützen. Was vielleicht durch die Hintertür wieder mehr Erfolg bringt, wer weiß? Solange der Künstler mit der Zugänglichkeit bewusst spielt und es sich nicht einfach um Ungeschicklichkeit handelt, finde ich das ok.

Im vorliegenden Fall scheint es sich aber eher um ein unterschiedliches Verständnis von intuitiver Bedienung zu handeln. Wie ich es verstanden habe, hat sich der Künstler über ein paar Regeln hinweggesetzt, deren Gängigkeit ihm gar nicht so bewusst waren, hat damit aber seine Kunst authentisch zum Ausdruck gebracht. Das ist wohl ein Spezialfall: Durch Dein Feedback darauf hingewiesen, dass man die Sache auch anders sehen kann, muss er jetzt entscheiden, ob er trotzdem und bewusst bei seiner Struktur bleiben will. Damit wären wir dann wieder beim obigen Fall.

Als Betrachterin von Kunst nehme ich mir durchaus die Freiheit, nicht alles zu mögen und nicht jede theoretische oder ikonografische Kapriole nachvollziehen zu wollen. Ich erlaube mir, bei aller intellektueller Neugier, einen direkten, emotionalen Zugang zu Kunst. Ein Kunstwerk spricht mich an oder eben nicht. Der Künstler erreicht mich oder eben nicht. Kunst muss nicht, sie kann. Kunst, die mich anspricht, darf auch gerne etwas spröder sein, die Mühe des näher Erkundens mache ich mir dann gerne. Nur mag ich nicht durch jeden Ring springen, weil der Künstler sich um seine Umwelt und deren Konventionen nicht schert. Was wiederum auf die obige Abgrenzung führt.

Ich denke, Du hast die Frage eigentlich schon selbst beantwortet: Die Website passt perfekt zum Künstler und seiner Kunst. Wer seine Kunst versteht, versteht auch seine Website.
Damit hätte er dann einen Filter eingebaut, der ihm die "falschen" Kunden fernhält, die "richtigen" aber vielleicht gerade begeistert. Klingt für mich nach perfektem Alleinstellungsmerkmal, nach prägnanter Marke. Soweit ich das so im Abstrakten beurteilen kann ...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das Wesen von Kunst ist es, an Grenzen zu gehen, Experimente zu machen, neue Blickwinkel anzunehmen. Das kann sich in unendlich vielen Formen äußern. Dass Kunst sich dem Betrachter als sperrig, als schwer zugänglich darstellt, gehört grundsätzlich dazu. Durchaus auch auf der Website des Künstlers, wenn es seine Kunst angemessen repräsentiert.</p>
<p>Natürlich kann eine bewusst nicht publikumsgefällige Haltung dem kommerziellen Erfolg entgegenstehen, dem künstlerischen Ziel u.U. aber umso mehr nützen. Was vielleicht durch die Hintertür wieder mehr Erfolg bringt, wer weiß? Solange der Künstler mit der Zugänglichkeit bewusst spielt und es sich nicht einfach um Ungeschicklichkeit handelt, finde ich das ok.</p>
<p>Im vorliegenden Fall scheint es sich aber eher um ein unterschiedliches Verständnis von intuitiver Bedienung zu handeln. Wie ich es verstanden habe, hat sich der Künstler über ein paar Regeln hinweggesetzt, deren Gängigkeit ihm gar nicht so bewusst waren, hat damit aber seine Kunst authentisch zum Ausdruck gebracht. Das ist wohl ein Spezialfall: Durch Dein Feedback darauf hingewiesen, dass man die Sache auch anders sehen kann, muss er jetzt entscheiden, ob er trotzdem und bewusst bei seiner Struktur bleiben will. Damit wären wir dann wieder beim obigen Fall.</p>
<p>Als Betrachterin von Kunst nehme ich mir durchaus die Freiheit, nicht alles zu mögen und nicht jede theoretische oder ikonografische Kapriole nachvollziehen zu wollen. Ich erlaube mir, bei aller intellektueller Neugier, einen direkten, emotionalen Zugang zu Kunst. Ein Kunstwerk spricht mich an oder eben nicht. Der Künstler erreicht mich oder eben nicht. Kunst muss nicht, sie kann. Kunst, die mich anspricht, darf auch gerne etwas spröder sein, die Mühe des näher Erkundens mache ich mir dann gerne. Nur mag ich nicht durch jeden Ring springen, weil der Künstler sich um seine Umwelt und deren Konventionen nicht schert. Was wiederum auf die obige Abgrenzung führt.</p>
<p>Ich denke, Du hast die Frage eigentlich schon selbst beantwortet: Die Website passt perfekt zum Künstler und seiner Kunst. Wer seine Kunst versteht, versteht auch seine Website.<br />
Damit hätte er dann einen Filter eingebaut, der ihm die &#8220;falschen&#8221; Kunden fernhält, die &#8220;richtigen&#8221; aber vielleicht gerade begeistert. Klingt für mich nach perfektem Alleinstellungsmerkmal, nach prägnanter Marke. Soweit ich das so im Abstrakten beurteilen kann &#8230;</p>
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