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	<title>Kommentare zu: Open Source und die Imageproblematik</title>
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	<description>...alles, was mir so unterkommt</description>
	<pubDate>Sat, 11 Feb 2012 18:49:14 +0000</pubDate>
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		<item>
		<title>Von: kiwi</title>
		<link>http://www.medamind.de/webdevelopment/2009/open-source-und-die-imageproblematik/#comment-1241</link>
		<dc:creator>kiwi</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 01 Nov 2009 13:28:27 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.medamind.de/?p=7988#comment-1241</guid>
		<description>Heyho,

auch ich habe seit Monate das im Artikel beschriebene Feeling. In meiner damaligen Agentur fielen die CMS-Entscheidungen auch nicht durch uns, sondern durch den Kunden.

Viel wichtiger fand ich die Erkenntnis (eines Abends bei nem Bier mit ein paar Kollegen):
Worauf ist unsere Firma gestützt? Debian für die Server, Apache als Webserver, Samba fürs Filesharing, qmail + courier* für Mails, PHP als Entwicklungssprache für unsere Produkte, eGroupware als Zeiterfassung, Firefox + Thunderbird für unsere Kommunikation, Pidgin + openfire für interne Kommunikation, FCK als wysiwyg-Editor für unsere Produkte, Ubuntu für unsere Entwicklungsrechner, openVPN für externe Mitarbeiter, und und und und und...

Danach haben wir als Firma entschlossen, eine Spendenlösung zu entwickeln, welche wie folgt aussah:
- jeder Mitarbeiter kann Überstunden machen
- Wenn er möchte, kann er diese als OpenSourceSpende markieren
- Die Firma packt pro Überstunde noch eine Stunde drauf
das Geld geht dann an ein gemeinsam ausgewähltes Projekt.

Bei uns fiel nie die Produktentscheidung aufgrund von "das kostet nichts" sondern aus Überzeugung. Microsoft-Produkte wurden also nicht weil "kostet Geld" nicht verwendet, sondern weil sie unserer Philisophie nicht entsprachen. Und wenn wir in der OpenSource-Szene etwas für so gut befunden haben, haben wir es auch gekauft (sofern möglich) oder mit Spenden unterstützt. Immerhin verdienen wir richtige Kohle damit, z.B. ne Bildergallerie mit nem Open-Source-Flash zu bauen!

Das ganze war nur Möglich, da ich es angesprochen und umgesetzt habe. Ich denke, so manch anderen Firmen fehlt es nicht an der "Lust Geld auszugeben", sondern sie wissen einfach nicht, wie wichtig es sein kann.

Wo würden wir ohne OpenSource heute stehen? Das ist die Frage, die man sich stellen sollte. Denn "umsonst" heißt ja nicht, dass es für einen selber einen nicht unerheblichen Wert hat - drum ist das, denke ich, die Frage schlechthin, um jemanden zu mobilisieren, das ganze mal objektiv zu betrachten und zu erkennen, welchen Wert man durch OS erhält. Ist der Groschen einmal gefallen, sind die Leute durchaus bereit in die Tasche zu greifen, ODER, sich an der Community zu beteiligen.

LG
kiwi :)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Heyho,</p>
<p>auch ich habe seit Monate das im Artikel beschriebene Feeling. In meiner damaligen Agentur fielen die CMS-Entscheidungen auch nicht durch uns, sondern durch den Kunden.</p>
<p>Viel wichtiger fand ich die Erkenntnis (eines Abends bei nem Bier mit ein paar Kollegen):<br />
Worauf ist unsere Firma gestützt? Debian für die Server, Apache als Webserver, Samba fürs Filesharing, qmail + courier* für Mails, PHP als Entwicklungssprache für unsere Produkte, eGroupware als Zeiterfassung, Firefox + Thunderbird für unsere Kommunikation, Pidgin + openfire für interne Kommunikation, FCK als wysiwyg-Editor für unsere Produkte, Ubuntu für unsere Entwicklungsrechner, openVPN für externe Mitarbeiter, und und und und und&#8230;</p>
<p>Danach haben wir als Firma entschlossen, eine Spendenlösung zu entwickeln, welche wie folgt aussah:<br />
- jeder Mitarbeiter kann Überstunden machen<br />
- Wenn er möchte, kann er diese als OpenSourceSpende markieren<br />
- Die Firma packt pro Überstunde noch eine Stunde drauf<br />
das Geld geht dann an ein gemeinsam ausgewähltes Projekt.</p>
<p>Bei uns fiel nie die Produktentscheidung aufgrund von &#8220;das kostet nichts&#8221; sondern aus Überzeugung. Microsoft-Produkte wurden also nicht weil &#8220;kostet Geld&#8221; nicht verwendet, sondern weil sie unserer Philisophie nicht entsprachen. Und wenn wir in der OpenSource-Szene etwas für so gut befunden haben, haben wir es auch gekauft (sofern möglich) oder mit Spenden unterstützt. Immerhin verdienen wir richtige Kohle damit, z.B. ne Bildergallerie mit nem Open-Source-Flash zu bauen!</p>
<p>Das ganze war nur Möglich, da ich es angesprochen und umgesetzt habe. Ich denke, so manch anderen Firmen fehlt es nicht an der &#8220;Lust Geld auszugeben&#8221;, sondern sie wissen einfach nicht, wie wichtig es sein kann.</p>
<p>Wo würden wir ohne OpenSource heute stehen? Das ist die Frage, die man sich stellen sollte. Denn &#8220;umsonst&#8221; heißt ja nicht, dass es für einen selber einen nicht unerheblichen Wert hat - drum ist das, denke ich, die Frage schlechthin, um jemanden zu mobilisieren, das ganze mal objektiv zu betrachten und zu erkennen, welchen Wert man durch OS erhält. Ist der Groschen einmal gefallen, sind die Leute durchaus bereit in die Tasche zu greifen, ODER, sich an der Community zu beteiligen.</p>
<p>LG<br />
kiwi :)</p>
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	<item>
		<title>Von: Markus</title>
		<link>http://www.medamind.de/webdevelopment/2009/open-source-und-die-imageproblematik/#comment-1044</link>
		<dc:creator>Markus</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Jul 2009 13:32:07 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.medamind.de/?p=7988#comment-1044</guid>
		<description>Hallo,

über die Kommunikation vom CoreTeam mit der Aussenwelt brauchen wir wohl nicht reden. Glaube kaum das da in naher Zukunft Besserung zu erwarten ist. 

Evtl. sollte OSM mal eine Message dazu raus bringen...Aber dort scheinen auch alle Kräfte anderweitig beschäftigt...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo,</p>
<p>über die Kommunikation vom CoreTeam mit der Aussenwelt brauchen wir wohl nicht reden. Glaube kaum das da in naher Zukunft Besserung zu erwarten ist. </p>
<p>Evtl. sollte OSM mal eine Message dazu raus bringen&#8230;Aber dort scheinen auch alle Kräfte anderweitig beschäftigt&#8230;</p>
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	<item>
		<title>Von: Anne-Kathrin</title>
		<link>http://www.medamind.de/webdevelopment/2009/open-source-und-die-imageproblematik/#comment-1040</link>
		<dc:creator>Anne-Kathrin</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 18 Jul 2009 19:31:48 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.medamind.de/?p=7988#comment-1040</guid>
		<description>Es muss von den Machern kommen. Eine durchgängige Message.
Und ich habe eine andere Theorie, nämlich dass die Botschaft Open Source natürlich durchaus angekommen ist - nämlich bei denen, die sich mit dem Thema Software, Web, Internetauftritt etc wirklich auseinandergesetzt haben.
D.h. Fehleinschätzung hat hier was mit Kompetenz zu tun.
Und damit wird das Problem wieder "globaler".
Das wäre ein eigener Artikel, über dem ich allerdings noch brüten muss...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Es muss von den Machern kommen. Eine durchgängige Message.<br />
Und ich habe eine andere Theorie, nämlich dass die Botschaft Open Source natürlich durchaus angekommen ist - nämlich bei denen, die sich mit dem Thema Software, Web, Internetauftritt etc wirklich auseinandergesetzt haben.<br />
D.h. Fehleinschätzung hat hier was mit Kompetenz zu tun.<br />
Und damit wird das Problem wieder &#8220;globaler&#8221;.<br />
Das wäre ein eigener Artikel, über dem ich allerdings noch brüten muss&#8230;</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Markus</title>
		<link>http://www.medamind.de/webdevelopment/2009/open-source-und-die-imageproblematik/#comment-1036</link>
		<dc:creator>Markus</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 18 Jul 2009 09:24:54 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.medamind.de/?p=7988#comment-1036</guid>
		<description>Hallo Anne-Kathrin,

sehr gut geschriebener Artikel. Die Problematik lag mir schon sehr lange quer im Magen. Als ich dann den Artikel bei Frank Bültge gesehen hatte, merkte ich immer mehr: Dies ist nicht nur ein Joomla Problem.

Und man merkt ja an den Reaktion, das es nicht nur mir quer im Magen lag.

Nur um der Problematik "Herr zu werden", bedarf es mehr als "Aufklärung". Das "kostenlos" steckt schon zu weit in den Köpfen.

Evtl. sollte auf den Landesseiten und den bekannten News-Seiten ein "Konzept" Entwickelt werden,  wie man dies den Nutzern näher bringen könnte.
Bin da sehr offen für Vorschläge...

gruß Markus</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Anne-Kathrin,</p>
<p>sehr gut geschriebener Artikel. Die Problematik lag mir schon sehr lange quer im Magen. Als ich dann den Artikel bei Frank Bültge gesehen hatte, merkte ich immer mehr: Dies ist nicht nur ein Joomla Problem.</p>
<p>Und man merkt ja an den Reaktion, das es nicht nur mir quer im Magen lag.</p>
<p>Nur um der Problematik &#8220;Herr zu werden&#8221;, bedarf es mehr als &#8220;Aufklärung&#8221;. Das &#8220;kostenlos&#8221; steckt schon zu weit in den Köpfen.</p>
<p>Evtl. sollte auf den Landesseiten und den bekannten News-Seiten ein &#8220;Konzept&#8221; Entwickelt werden,  wie man dies den Nutzern näher bringen könnte.<br />
Bin da sehr offen für Vorschläge&#8230;</p>
<p>gruß Markus</p>
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