Beiträge mit Tag ‘Verwunderung’

Nur eine lifestylige Frage?

Es sind Ferien, Zeit mal im Sommerloch herumzustochern. Eine Meldung der letzten Tage, die mich glücklicherweise nur marginal interessiert: Elterngeld und Erziehungszeiten ändern offenbar die Tendenz nicht. Die Deutschen kriegen einfach keine Kinder (mehr). Wunderbar. Da spiel ich doch gleich mal die Quotenfrau. Ich bin nicht nur nicht kinderlos, wie 26% der Frauen meines Alters. Ich habe sogar deutlich mehr Kinder als der Durchschnittsdeutsche. weiterlesen

 

Was? - Sie lesen?

Nein, das wird kein Plädoyer zur Abarbeitung der Belletristik Top 10 einschlägiger Wochenmagazine, - auch wenn man sich ja nun gelegentlich durchaus fragen muss, wie es kommen kann, dass ein nicht unerheblicher Teil der Bevölkerung das, was er jemals gelesen hat, an einer Hand abzählen kann.

Hier geht es um Fachliteratur, Weiterbildung und um die Frage nach dem Berufsbild des Webdesigners, Webdevelopers oder Softwareprofessional (ganz bewusst übrigens schwenke ich hier in englischsprachige Gefilde). weiterlesen

 

Wissen (nur?) nach Use Case

Ich war durchaus fasziniert von der Wolfram Alpha - und dann doch bitter enttäuscht, denn sie konnte dem guten Ruf, der ihr vorauseilte, dann so überhaupt nicht gerecht werden und enttäuschte damit wahrscheinlich vor allem die Wissenshungrigen und die Geekigen. Nein, ich meine damit nicht die unsäglichen Vergleiche mit Google (dafür gibts ja jetzt zum Glück auch bing), - es war der Begriff der Wissensmaschine, der mich irgendwie unglücklich machte.

Jetzt endlich:  Wolfram Alpha Use Cases.  Ein Stück zurück in die Realität oder besser auf den Boden? weiterlesen

 

Hexenpisse und Teufelsblut: der Wucher in R

Allen, die sich entschließen sollten, in Regensburg todesmutig eine dieser Massenveranstaltungen zu besuchen, denen kann ich nur zur Vorsicht raten, sich den Organisator genau anzusehen - zumindest angesichts dessen, was mir Cornelius zum Preisgefüge von  “Hexentanz und Feenzauber, dem Mittelaltermarkt auf Schloss Pürkelgut zu Regensburg”, erzählt hat.

Mal ein regionaler Beitrag ganz in eigener Sache und der Blick einer verständnislosen Mutter.

weiterlesen

 

Der Online-Shop und der Hersteller

Sehr interessant in manch einem Business finde ich die Vorgaben der Hersteller, wenn es um Onlineshops geht, in denen ihre Produkte vertrieben werden. Und dann auch das vermeintliche Desinteresse einiger Hersteller am Vetrieb ihrer Produkte im Internet -ein anderer Schluss bleibt mir da gar nicht.  Gerade kümmere ich mich ja um einen Onlineshop mit großem Warenbestand und entsprechend vielen Herstellern, größere und kleinere. Einige davon Marktführer in der Branche, andere eher die mit dem Nischenprodukt.

Mit meinen bisherigen Erfahrungen muss ich sagen: Ihr macht es uns und Eueren Weiterverkäufern nicht unbedingt leicht. weiterlesen

 

W wie Wissen, A wie Alpha

Dieser Tage wurde ich von F. gefragt, ob ich Wolfram Alpha schon getestet hätte. Habe ich, ich hätte es leider auch etwas verrissen, obwohl mir nicht so wirklich wohl bei der Sache gewesen sei. Ich hätte die Anwendung gerne über den grünen Klee gelobt, weil mir die Idee außerordentlich gut gefällt. weiterlesen

 

Der liebe Text

Heute kam irgendwann über Twitter die Frage nach “Content Usability”. Naja, so richtig vorstellen konnte ich mir darunter erstmal nichts. Schriftgröße und andere Faktoren sind ja schon weitestgehend besprochen, das war mir erstmal zu naheliegend. Aber eine Meinung hab ich natürlich schon dazu - in dem Fall eine intuitive.

Und dann die Frage, ob ich schon mal einen Text aufgrund von Unleserlichkeit missachtet hätte. Da kann ich einfach nur Jein sagen, aber was ist überhaupt Unleserlichkeit im Internet? weiterlesen

 

Wolfram Alpha - eine echte Alpha?

Heute war es soweit: Wolfram Alpha ging online. Die Erwartungen waren wohl hoch. Und die Enttäuschung heute an einigen Stellen auch.

Ich habe mir Alpha natürlich auch neugierig angeschaut. Alpha - das mag man dann bei einigen Experimenten gerne als Alphaversion interpretieren, dennoch beschließe ich, nicht voreingenommen zu sein und teste erstmal. Das Ergebnis: verheerend! weiterlesen

 

Für Mädchen? Für die Bettkante oder das Sofa

Zur Abwechslung mal wieder eine Buchrezension abseits aller Fachliteratur. Vor einiger Zeit fertiggelesen: “Die alltägliche Physik des Unglücks” von Marisha Pessl. Ein “Mädchenbuch”?

Eigentlich hatte ich zwischenzeitlich das Gefühl, ich würde eine rundrum positive Kritik schreiben können.  Irgendwie ist das Ganze ja doch irgendwie recht originell. Schließlich, am Ende angekommen, etwas unzufrieden und ratlos, kann ich das leider nicht mehr. Das Ende - unverhofft, unmotiviert. Irgendwie. Vielleicht bin ich auch ein schwieriger Leser… weiterlesen

 

Hilfe, Ihr habt mich bald - oder?

Heute war ich kurz in der Stadt. Arbeitsablenkung und ein paar kleine Erledigungen wie Lippenstift kaufen, Passfotos machen lassen, der Blick auf das Objektiv meiner Träume (das Sigma 1.4 EX DC HSM 30mm, denke ich wird es irgendwann) und so weiter. Lauter existenziell wichtige Dinge also.

Irgendwie hatte ich gute Laune. Nichts Wichtiges. Vielleicht lag es an meiner Sonnenbrille, die ich trotz Regen und Wolken aufhatte? Und plötzlich einen Gedanken, den ich erschreckend fand. Oder überraschend. weiterlesen

 

Ängste vor Anpassung oder vor Veränderung?

Irgendwie scheinen Nicht-Programmierer (Nicht-Techniker - als Gegenstück zum Techniker, als der ich mich nie gesehen habe, aber gerne gesehen werde…?) gelegentlich Angst zu haben vor Programmierung und Anpassung. Insbesondere vor der Konzeption.

Nicht, dass sie es selbst machen müssten. Aber allein Sätze wie “Das kann und sollte angepasst werden.” oder “Diese Anforderung ist individuell, man müsste man noch…” lassen offenbar Schreckliches vermuten… Oder ist es das Entsetzen darüber, dass auch die ausgereifteste Softwarelösung eben allgemein gehalten ist? weiterlesen

 

Gedanken zum Datensammeln

Gelegentlich stolpert man über Studien, Untersuchungen, Umfragen oder “Statistiken”. Vielleicht sucht man sie auch - ich zumindest immer mal wieder. Und manchmal ärgere ich mich dabei, nämlich dann, wenn wichtige Informationen fehlen.

Glaube nie einer Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast, heißt ein “schlauer Spruch”. Da ist was Wahres dran, wenn ich auch glaube, diese “Fälschung” passiert vielfach wider besseren Wissens. weiterlesen

 

Kunst?

Nein, es stimmt so nicht. Eigentlich habe ich tagtäglich einen “Betriebsausflug” - mit dem Computerhund. weiterlesen

 

Die Sache mit dem Freelancen

Das aktuelle ZEIT Magazin brachte mir etwas wieder in Erinnerung, das ich fast vergessen hatte: Emails an Alle. Jeder, der irgendwann nicht selbstständig war, kennt das wahrscheinlich: Tonnen von Emails, die einmal an die versammelte Mannschaft losgetreten, den ganzen Tag den Posteingang verstopfen.

Ein Glück, seit einigen Jahren bin ich selbstständig, ganz allein, nur meine Kunden und ich. Gelegentliche Social Events. Emails an Alle gibt es nicht. Es gibt auch einiges andere nicht, fällt mir ein. weiterlesen

 

Das Soziale hinter dem “social”

An “social”, “social media” und insbesondere “social media experts” kann man gar nicht mehr vorbei schauen und lesen. Es ist wichtig, dass es Menschen gibt, die sich einbringen und ebenso wichtig ist es, dass es die gibt, die das Thema “wissenschaftlich beackern”. Aber hat sich eigentlich mal irgendjemand ernsthaft die Frage gestellt, was dieses sozial eigentlich heißt und wie man zum Experten wird?

Ein kritisch, teils pessimistischer Blick auf ein vielsagendes Adjektiv. weiterlesen

 
Seite 1 von 3 1 2 3 ältere »