Beiträge mit Tag ‘CMS’

TYPOlight wird Contao - eine Emanzipation?

Es ist ein unerwarteter, aber richtiger Schritt, der mich so kurz nach meinem Urlaub dann doch durchaus überraschte: TYPOlight heißt ab der kommenden Version 2.9 Contao.

Nun mag man denken, es hätte mich vielleicht ein wenig entsetzt: Ich schreibe ein Buch zu TYPOlight und prompt wird aus TYPOlight ein Produkt mit anderem Namen, noch bevor das erste Buch verkauft werden konnte. Zugegeben war es mehr als eine Überraschung, doch die Argumente überzeugen, die Entscheidung ist die richtige. weiterlesen

 

Seitenbasiert vs. Kategorisierung

Ihr wisst, ich komme ursprünglich aus der Joomla Welt. Das macht den Einstieg in das “wie denkt TYPOlight” zunächst nicht ganz einfach. Man klebt in Joomla an seinen Sections und Categories und möchte sich zunächst nicht so recht mit der Seitenstruktur und den Seiten in TYPOlight anfreunden. Dieser Tage bin ich auf einem Kommentar auf meinen Artikel “Was mir an TYPOlight gefällt…” aufmerksam geworden.  Ihm fehlten, so meinte ein Leser, bei TYPOlight die Kategorien.

Zeit, zu beiden Konzepten etwas zu schreiben und eine Antwort zu geben. Es ist nämlich eigentlich kein so großer Unterschied, finde ich. Übrigens ist dies kein ausschließliches Joomla/TYPOlight Thema. weiterlesen

 

Zur Usability von Content Management Systemen

Wenn wir im Kontext Web an Usability denken, denken wir wahrscheinlich meist an die Usability unseres Internetauftritts. Es ist gemeinhin das, was als Web-Usability bezeichnet wird. Aspekte, die jedem von uns sofort dazu einfallen sind Navigationsstrukturen, Menüs, Findability, lesbare und verständliche Texte, ansprechende Farbgestaltung, gelungener Einsatz aller möglichen Internet-Technologien und so weiter.

Umso interessanter ist das Thema Usability von Content Management Systemen, einem Werkzeug, das sich so gesehen ein bisschen zwischen Software und Website bewegt.  Ein verkaufträchtiges Schlagwort oder nicht? Aber was verbirgt sich eigentlich hinter der Usability eines CMS? Und ist es ein Entscheidungskriterium? weiterlesen

 

(Noch nicht ganz) in alter Frische

Heute habe ich um exakt 11 Minuten nach Zwei mein endgültiges Manuskript an den Verlag geschickt. Ausgedruckt wog es über 1200 Gramm und umfasste ohne Index und mit allem anderen Drum und Dran ungefähr 520 Seiten.

Hört sich ein bisschen an wie mein viertes Kind, oder? Ist es in gewisser Weise auch. Es ist knapp 8 Monate her, dass ich das Angebot bekam, ein Buch zu schreiben und anfing darüber nachzudenken. Trotzdem kann hier von einer Frühgeburt nicht die Rede sein… weiterlesen

 

TYPOlight 2.8: Bild-Einstellungen

Nachdem dieser Tage Nina Gerling einen wichtigen Artikel zum Verständnis der neuen Bild-Einstellungen auf dem TYPOlight Weblog veröffentlich hat, habe ich das ein bisschen unter die Lupe genommen. Ich habe mich gefragt, welche Einstellung sich für welchen Bildtyp empfiehlt und auch wie man die verschiedenen Settings “proportional”, “an Rahmen anpassen” und “exakt” kurz und knackig erläutert.  Herausgekommen sind eine Reihe von Bildchen, die verschiedene Fälle illustrieren. weiterlesen

 

Liebe Gewohnheit: von Schubladen und Bäumen

Haben wir uns einmal mit einem Konzept angefreundet, ist das ja gerne zunächst mal verinnerlicht und damit auch irgendwie manifestiert. So ähnlich dachte ich es mir beim zufälligen Blick auf die Suchphrasen, die so auf medamind führen. Dort fand sich nämlich folgendes “typolight kategorien wie in joomla”.

Tja, die gibt es leider nicht, die TYPOlight Kategorien wie in Joomla. Aber vielleicht lohnt sich doch noch mal ein Blick hinter die Semantik, hinter die Philosophie und ebenso ein abstrakter Blick auf das Prinzip Ordnung und Hierarchie? weiterlesen

 

500 - ein paar Fragen und ein Buch zu gewinnen

Heute wird medamind 500 (Tage) - auch angesichts der derzeit etwas niedrigen Schreibfrequenz - Zeit, mir mal was  einfallen zu lassen. Ich hätte ich da  was für Euch und zwar einen Klassiker, den ich kürzlich endlich gelesen habe: ein (nagelneues) Exemplar von “Don’t make me think” von Steve Krug (in deutscher Sprache). Und weil ich außerdem ein paar Fragen habe, die sich vielleicht wunderbar an dieser Stelle stellen lassen, dachte ich mir, beides einfach zu verbinden… Eine Verlosung sozusagen, auch wenn ich dieses Wort hier so deplatziert finde.

Vielleicht führt das auch zur ein oder anderen Diskussion und damit auch zu ein paar neuen Artikeln?  weiterlesen

 

Kleines Unternehmen, kleine Software?

Gerade stolpere ich bei Twitter über die Bitte einer Empfehlung für ein kleines e-Commerce System für ein kleines Unternehmen. Eine Frage, die einem immer wieder begegnet und auf die ich gerne antworte: gibt es nicht (was wahrscheinlich nicht sonderlich glücklich macht). Und so wollte ich das hier auch spontan tun, mache aber meine kurze 140 Zeichen reduzierte Antwort lieber zu einem größeren Blogeintrag. weiterlesen

 

Open Source und die Imageproblematik

Der Artikel “Open Source und Spenden” auf Joomla Aktuell trifft meine Überlegungen der letzten Tage vielleicht nicht ganz, passt aber tendenziell ganz gut in die Thematik: wie steht es eigentlich um die Open Source, um die Erwartungen von Usern, aber auch von Agenturen und Entwicklern?

Es ist die Frage, ob einige CMS mehr wert sind als andere, ob sie ein Imageproblem haben - sowohl in den Köpfen der Nutzer als auch im Geldbeutel des Entwicklers. Und es stellt mich vor die Frage, in wie weit die Selbstdarstellung eines Entwicklerteams dazu beiträgt, ein Image aufzubauen, das sich in den Köpfen als von “total umsonst und billig” bis hin zur “Enterpriselösung” in allen Nuancen manifestiert. weiterlesen

 

Einkaufszentrum oder Boutique?

Es ist nun schon eine Weile her, da habe ich mal einen Artikel zu Joomla und Virtuemart in einer Zeitschrift geschrieben. Natürlich ging es auch um die Frage des “Warum gerade Joomla und Virtuemart?”. Es gibt gute Gründe für Joomla mit Virtuemart oder allgemeiner: es gibt gute Gründe für ein CMS und ein Shop Addon.

Allein schon deshalb erstaunt mich Mr. Teeman mit der Überschrift “How to build a Shop with Joomla” (seine kurze Antwort ist dann wohl: “Don’t use Virtuemart!”).  Und da ich kürzlich selbst die Entscheidung pro J+VM getroffen habe, ist nun der Zeitpunkt gekommen, das Ganze mal differenzierter zu betrachten. weiterlesen

 

User Experience? Die Rolle des CMS

“Kann das CMS das denn?” - eine ganz typische Frage, wie man sie in diversen Foren einzelner Content Management Systeme findet.
Die Frage ist durchaus berechtigt (und kann vom Webworker mit einiger Erfahrung auch ohne Forensupport beantwortet werden), schließlich wünscht man sich für das neue Projekt bereits einen Großteil der Funktionalität “on Board” und möchte wissen, ob es für diese und jene, oft recht spezielle Anforderung, ein passendes, flexibles und skalierbares Addon gibt. weiterlesen

 

Das Joomla Template, die Nerven, die Kosten

Im Moment der direkte Vergleich: einmal eine neue TYPOlight Seite mit recht spannendem Layout und einmal Joomla mit dem “Nachbau” eines Layouts einer “Dachorganisation” für den regionalen Internetauftritt eines gemeinnützigen Verbands.

Ein paar wundersame, aber auch ärgerliche Aspekte fallen da wieder auf, vor allem aber eins, was wir natürlich schon wissen: Joomla hat ein wenig zu viele Tabellen und insgesamt zuviel “drumrum”. Ich muss mal wieder meinen Frust loswerden - und meine Verwunderung. weiterlesen

 

Wenn der Aufgabenberg wächst

Von Beginn an versuche ich, den Fokus meiner Überlegungen auf das “kleine Business” zu legen. Mit viel Idealismus ausgestattet, denke ich mir, muss es möglich sein, auch den “Kleinen” ins Internet zu bringen und ihn vor dem “Homepagebaukasten” zu bewahren - zu einem vernünftigen Preis.

Die Anforderungen sind etwas anders, der Ablauf ist anders. Und es herrscht gelegentlich eine Diskrepanz zwischen Kundenwünschen, Budget und dem Kenntnisstand des Kunden (und damit der Möglichkeit, als Websitebetreiber mitzuwirken), die es für den Dienstleister fast unmöglich macht, sich auf dieses Unternehmen einzulassen… weiterlesen

 

Das alles erschlagende CMS

Irgendwann, vor langer Zeit hatte ich mich ja hier mal über die Frage nach dem “richtigen” CMS ausgelassen und auch der Frage nach Spezialisierung. Dieser Tage kam die Frage wieder auf, durch jemanden, der das zu recht anders sieht und mir das in drei prägnanten Sätzen per Email erläuterte.

Mir war sofort klar, dass damit ein neuer Blogeintrag entstünde - auch wenn ich das Thema eigentlich weder breittreten noch wieder aufwärmen möchte. Zum Thema habe ich schon einiges geschrieben, beispielsweise unter der Rubrik CMS oder im Detail beispielsweise unter joomla.

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Fragen oder einfach machen?

Auch wenn ich selbst ganz gerne mal dieses “ich bring Sie ins Internet - ganz einfach” vermittle, so bleibt doch mein Wissen: die Sache ist komplex. Es geht nicht um die Homepage. Es geht um eine Website. Es geht um Content Management Systeme, die zwar mit Einarbeitung recht gut zu verstehen und zu bedienen sind, letztendlich geht es aber immer um eine komplexe Software und damit nicht immer, aber gelegentlich auch um umfangreiche Entscheidungen.

Wie viel Mitentscheidungsrecht kann dem Kunden also eigentlich zugemutet werden? Welche Entscheidungen muss ich alleine treffen? weiterlesen

 
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