Archiv zum Thema ‘Arbeiten’

Engmaschig

Als sehr interessant empfinde ich derzeit die Korrekturen meines Buchs. Zu den Korrekturlesern gehören nicht nur Kollegen, sondern auch solche, die sich das Ganze aus Lesersicht anschauen und wenig Bezug zu Webdesign und Content Management haben. Ich finde genau das sehr wichtig, denn meine Vorstellung ist, es solle auch für den weniger interessierten Laien ein roter Faden erkennbar sein.

Plötzlich werde ich mit Aha-Effekten konfrontiert und gelegentlich frage ich mich, ob wir nicht viel kategorischer nein sagen oder gelegentlich mehr mit Vorurteilen aufräumen sollten. weiterlesen

 

Was mich gut gelaunt von medamind abhält…

Lange hat es gedauert, bis ich mich selbst dazu entschließen konnte, damit “rauszurücken”: ich schreibe an einem Buch. Und ich hoffe, dass dieser Satz schon ausreichend ist, um zu erklären, dass hier im Moment so wenig los ist, denn all mein Schreibenergie fließt natürlich derzeit mehr oder weniger in dieses mehrere hundert Seiten umfassende “Opus”.

Lange war ich mir nicht sicher, was meine Leser wohl mit der Information anfangen könnten, dass ich unter die “ganz realen” Autoren gehe und ich war mir ebenso wenig sicher, was ich mit der Tatsache, mich hier zu outen, wohl anfangen könne. weiterlesen

 

Infopath und Sharepoint: ein Enterprise Szenario

Seit einigen Tage erlebe ich nach einigen Jahren mit Infopath endlich das wahre Vergnügen: die Zusammenarbeit von Infopath und Sharepoint auf einem MOSS 2007 in der Variante Enterprise.

Es ist natürlich auch eine Frage des Infopath und Sharepoint 2003 - die Versionen 2007 haben dann doch einiges an Features mitgebracht, das das Arbeiten einfach schöner und komfortabler macht. Letztendlich ist es aber dann doch MOSS Enterprise, das den letztendlichen Ausschlag dafür gibt, dass es mehr als komfortabel wird: es ist jetzt auch einiges machbar, das mit der Variante Standard nicht geht.

weiterlesen

 

Infopath und der liebe IE

Hm, er verstünde es ja nicht so recht, was Infopath und der IE gemeinsam hätte, meinte da jemand letztens. Egal. De facto ist es so: wer Infopath (in Zusammenhang mit Sharepoint) nutzt, macht sich auch abhängig vom Internet Explorer, insbesondere den Sicherheitsberechtigungen.

Und weil ich kürzlich ein Problem hatte, das darauf zurückzuführen war, dass ich schlicht vergessen hatte, eine entscheidende “Kleinigkeit”(?) zu kommunizieren, die aber auch im Kollegenkreis einige Zeit für Verwirrung sorgte, hier die Dokumentation des Ganzen samt seiner Lösung.

weiterlesen

 

Was? - Sie lesen?

Nein, das wird kein Plädoyer zur Abarbeitung der Belletristik Top 10 einschlägiger Wochenmagazine, - auch wenn man sich ja nun gelegentlich durchaus fragen muss, wie es kommen kann, dass ein nicht unerheblicher Teil der Bevölkerung das, was er jemals gelesen hat, an einer Hand abzählen kann.

Hier geht es um Fachliteratur, Weiterbildung und um die Frage nach dem Berufsbild des Webdesigners, Webdevelopers oder Softwareprofessional (ganz bewusst übrigens schwenke ich hier in englischsprachige Gefilde). weiterlesen

 

Die IE6 Nutzer wissen es bestimmt längst…

Okay, wir, die wir uns mit Pixelschubsereien herumschlagen, hassen ihn alle, diesen Internet Explorer 6 - und trotzdem bin ich skeptisch, ob die immer wieder kehrenden Aktionen wider dem IE6 nicht blanker Aktivismus und Zeittotschlägerei sind.

Denn wir werden zwar immer wieder unseren Unmut kund tun können, aber ändern werden wir nichts. Und warum? Auch das ist klar: die meisten nutzen den IE6 nicht freiwillig.

weiterlesen

 

Fehleinschätzung

Weil es mir kürzlich leider selbst passiert ist, dass ein Interessent das Unternehmen Onlineshop vollkommen falsch eingeschätzt hat, kann ich es nicht oft genug betonen: ein Onlineshop ist nichts, was man mal schnell so macht. Und weil viele zukünftigen Shopbetreibern einfach gerne Denkfehlern und Irrtümern unterliegen, ist es unser Job, hier bestmöglichst zu beraten. Ob die guten Ratschläge wirklich ankommen, ist natürlich wieder eine andere Sache… weiterlesen

 

Die Website: Ein problematisches Produkt?

Vor einiger Zeit hatte ich mir ja mal Gedanken darüber gemacht, was ich gerne dem zukünftigen Websitebetreiber mitgeben würde - ja, um damit auch einige Vorurteile auszuräumen. Heute mal anders.

Das Produkt Website hat einige nicht ganz unproblematische Eigenschaften… weiterlesen

 

Über-technisiert

Unterhält man sich mit Programmierern und Software Entwicklern, so behält man als Nachgeschmack vor allem eines im Kopf: “Pflichtenheft” oder “Spezifikation”. Ich beobachte mich auch oft dabei, diese “Spezifikationen” bis ins kleinste Detail zu planen, um sie zum einen dem Kunden vorlegen und dann möglichst eng am “Pflichtenheft” mit der “Implementierung” beginnen zu können.

Und eigentlich ist mir diese Welt trotz aller Liebe zum akkuraten Arbeiten gelegentlich fast so fremd wie dem Kunden - denn der will vor allem eine Software, die zu ihm passt. Und was ein Pflichtenheft ist? Das muss vielen Kunden verständlicherweise oft erklärt werden. weiterlesen

 

Viel Theorie, viele Namen…

Beschäftigt man sich etwas mit diversen Ansätzen rund um die Themenkomplexe “User Centered” und “User Experience”, stolpert man irgendwann über “Persuasion Design” und auch über eine Theorie, die sich “PET Design” nennt und weder etwas mit Haustieren noch mit dem Design recyclelter Plastikverpackungen zu tun hat. Hier geht es um Überredungskünste… Eine Theorie, eine Methode - und doch nicht ganz unkritisch, wie ich finde. Vor allem hinsichtlich der Begrifflichkeit. Man solpert auch schnell über den Begriff der Authentizität, der Glaubwürdigkeit und natürlich über das Soziale. Wie wollen wir das Kind nun nennen?

Ein paar Überlegungen und ein bisschen Kritik. weiterlesen

 

User Experience? Die Rolle des CMS

“Kann das CMS das denn?” - eine ganz typische Frage, wie man sie in diversen Foren einzelner Content Management Systeme findet.
Die Frage ist durchaus berechtigt (und kann vom Webworker mit einiger Erfahrung auch ohne Forensupport beantwortet werden), schließlich wünscht man sich für das neue Projekt bereits einen Großteil der Funktionalität “on Board” und möchte wissen, ob es für diese und jene, oft recht spezielle Anforderung, ein passendes, flexibles und skalierbares Addon gibt. weiterlesen

 

Wireframe? Prototype? - ja was denn nun?

Der Freelancer profitiert sehr von Erfahrungswerten und Best Practices der Großen. Manchmal jedoch steht man dem Ganzen dann doch etwas fragend gegenüber. Sieht man sich beispielsweise diese hervorragende Zustammenstellung an UX Deliverables von Peter Morville an, so stößt man auf mindestens zwei Konzepte, die sich eigentlich ziemlich ähnlich sind: Wireframes und Prototypes.

Warum diese Redundanz? Ist das wirklich redundant? Wieder einmal zwei Begriffe für annähernd ein und dasselbe? Ein Blick nach rechts und links plus der Überlegung, was man denn nun wirklich braucht und wann - im ganz normalen Projekt und als Freelancer. Zwei Konzepte unter der Lupe. weiterlesen

 

Die agilen Pros

Agile Entwicklungsprozesse - bei der Softwareentwicklung oder auch im Webdesign (was noch im Detail zu klären wäre) wirken auf den ersten Blick attraktiv. Zu recht. Aber wo liegen nun die Vorteile?

Und sind die Vorteile dann wirklich haltbar- gerade im Webdesign? Gelten sie auch noch im Projekt mit weniger Manpower? Ein Blick aufs Webdesign mit den typischen Fragen, die sich Dienstleister und Kunde vielleicht stellen könnten. weiterlesen

 

Zwei Seelen wohnen da…

Tja, meine Lieben, im Moment bringt ihr mich wieder ganz schön in Gewissensnöte. Microsoft oder nicht Microsoft, - im Moment scheiden sich die Geister an den Microsoftschen Bestrebungen, HTML Mails über die Word Rendering Engine abzuwickeln. Ein Drama für den CSS Junkie - das verstehe ich. Aber aus Benutzersicht?
Insbesondere aber stehe ich in Gedanken zwischen den Stühlen, denn ich arbeite viel und teils auch gerne mit Microsoft Produkten, während ich natürlich ebenso den Wunsch nach der reinen HTML Lehre oder den nach dem offenen Code verstehe.

Ein Outing sozusagen von jemandem, der in beiden Welten irgendwie zu Hause ist. weiterlesen

 

Klick mich! - ich bin der Back Button

Wer gelegentlich den “ganz normalen User” beim Umgang mit Rechner, Browser und Internet beobachtet, wird gerne mal ungeduldig. Zumindest aber wird er verwundert sein. Verwundert darüber, wie langsam und wie umständlich bedient und navigiert wird - in unseren Augen, mit unserer Messlatte. Und dass genau das überhaupt kein Problem darstellt. Es ist normal, in Kauf genommen. Die Macht der Gewohnheit.

An solche Momente musste ich kürzlich denken, als ich eine Breadcrumb Navigation in einen Entwurf und später dann auch in das Template eingebunden habe - dessen grundsätzlicher Sinn in diesem konkreten Fall übrigens nicht in Frage gestellt werden soll, sondern nur den Aufhänger für ein paar Überlegungen spielt. weiterlesen